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Bio-Essen ist Gerechtigkeit!

Bio-Essen ist Gerechtigkeit!

Immer wieder wird es "aufgedeckt", in Wellness-Magazinen und anderswo: Da wurde mal wieder ein Bio-Apfel getestet und herausgefunden, dass dieser gar nicht "gesünder" oder "leckerer" ist als der Konventionelle.

Dabei ist Bio doch viel mehr als Wellness! Ich freue mich zwar, dass die doch eher aufs eigene Glück ausgerichtete Wellness-Bewegung Bio für sich entdeckt hat, und somit auch etwas für eine nachhaltige und klimaschonende Landwirtschaft tut. Klima schonen und eine wirklich nachaltige Landwirtschaft: Das ist das wirklich Tolle an "Bio"!

Der UN-Klimabericht hat nämlich die Landwirtschaft als eine wesentliche Ursache für den menschengemachten Klimawandel ausgemacht. Einen dicken Batzen in die negative Klimabilanz bringen die Kühe mit ihren Methan-Flatulenzen ein. Eine wichtige Rolle spielt aber auch der höhere Humus-Gehalt in den Böden der Ökobauern - denn durch einen solch "lockeren" Boden bindet sich langfristig CO2 aus der Luft.

Inzwischen gibt es genügend Beweise, dass die Umstellung von konventionellem zu ökologischem Landbau zur Verbesserung der Klimabilanz führt. Unter anderem ist dies auch schon durch eine Studie der TU München bewiesen: Wenn Bauern auf biologische Landwirtschaft umstellen, verringert sich die Emission von Treibhausgasen auf ein Drittel des Ursprungswertes verringert würde.

Bio ist also nicht nur - meistens - leckerer, sondern vor allem auch gut fürs Klima. Bio-Essen ist internationale Solidarität! Mir ist es nicht egal, ob die Leute in den Ländern des Südens ihren Lebensraum verlieren, durch Wüstung, durch Überschwemmungen, durch Stürme. Denn sie sind es ja, die unter dem Klimawandel am meisten werden leiden müssen. Und die Menschen, die erst geboren werden.

Deswegen: Bio! Soviel mehr kostet das gar nicht, inzwischen gibt es viele leckere Bio-Produkte auch bei den Discountern. Auch ich - meines Zeichens arme Studentin - kann mir Bio leisten. Natürlich kann der Kauf von Bio-Produkten allein den Klimawandel nicht aufhalten. Aber einiges dazu beitragen, dass weniger CO2 und Methan in die Athmosphäre gepustet wird, das kann Bio.

Wer dann noch mal aufs Fahrrad steigt, anstatt mit dem Auto zum Kiosk zu fahren, wer dann vielleicht noch mal den Stand-By-Betrieb ausschaltet - und wer dann eben noch "Bio" kauft, hat schon einen kleinen Teil getan.


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srqkhaf

andy93 | 17 Dezember, 2009 - 16:03

hkejifj



Bio-Landwirtschaft und CO2

Anonymous | 20 August, 2007 - 02:34

Wer hat mehr wissenschaftliche Informationen zu dem Thema:
Bio-Landwirtschaft und CO2?

"Wenn Bauern auf biologische Landwirtschaft umstellen, verringert sich die Emission von Treibhausgasen auf ein Drittel des Ursprungswertes verringert würde."

Ich dachte, richtige Bio-Landwirtschaft kann so viel CO2 binden, dass die Emissionen nicht nur geringer werden, sondern dass Farmer teilweise nicht nur Carbon-Neutral sondern sogar Carbon-Negativ werden koennen ...



Grüne Spitzenpolitiker

Anonymous | 7 Juli, 2007 - 15:41

Heute nacht hat Live Earth begonnen. Eine schöne Showveranstaltung, nichts für mich, ich mag derartige Massenveranstaltungen nicht, aber ich ich glaube durchaus, daß ein wenig bringen wird für die Bewußtseinsbildung der Menschen auf der ganzen Welt. Ich mag auch Al Gore, mit ihm als US Präsident wäre der Welt viel erspart geblieben. Ich halte ihn für einen seriösen Menschen.
Als peinlich empfinde ich, daß die grünen Spitzenpolitiker in Deutschland diese Veranstaltung kritiklos anpreisen, während sie für Veranstaltungen wie die Ostermärsche und die G8 Gipfel Proteste, die wesentlich klarere politische Agendas hatten, jede Menge z.T. haarstraeubende Kritik uebrig hatten. Sie sind im Politshowbusiness angekommen.
Karlheinz Lutz